Bericht von unserem Oktober-Treffen 2016

Hallo Allerseits,
wir stoßen offenbar auf immer mehr Interesse an unserer Fotogruppe! Jedenfalls waren wir diesmal zu 12t und es waren auch noch zwei neue Fotointeressierte dabei. Klasse, wir hoffen, dass sie wiederkommen!

Nach einer Vorstellungsrunde begannen wir unser Gespräch mit dem Thema „Verwackelte Bilder durch zu lange Belichtungszeit bei Telebrennweiten“! Es wurde von einem Naturfotografentreffen berichtet bei dem dieses Thema eine große Rolle spielte. Auf diesem Treffen wurde der ausdrückliche Rat gegeben, die Belichtungszeit auf jeden Fall auf die Objektivlänge abzustimmen, Bildstabilisator hin oder Bildstabilisator her: Die Formel lautet weiterhin: Bei einem Objektiv von 200 mm Länge, sollte die Belichtungszeit nicht unter 1/200 sein usw. dies gilt für Vollformatkameras, da alle Objektive für diese Sensorgröße berechnet sind, auch Objektive für Cropkameras. Dabei ist bei Crop-Kameras (Halbformatsensor) unbedingt der „Verlängerungsfaktor“ zu berücksichtigen! Heißt folgendes: Wenn auf einem Objektiv z.B. 200 mm steht (gilt auch für alle anderen Brennweiten) dann ist der Verlängerungs- oder Cropfaktor bei „Canon“ das 1,6fache. Bei „Nikon“ das 1,5fache. Bedeutet bei dem genannten Objektiv: 200mm x 1,6 = 320 mm! Demgemäß beträgt die Belichtungszeit also 1/320 bei Cropkameras. Wer diese Umrechnung vergisst, der riskiert verwackelte (also unscharfe) Bilder. Dies ist etwas worüber man sich sehr, sehr ärgert, weil unnötig – und ich weiß wovon ich rede!

Anschließend widmet wir uns kurz dem Thema „Was ist ein gutes Bild“. Dazu wurde eine Zeitschrift mit einem Artikel darüber herumgereicht und insbesondere auf die grafische Darstellung mit Einzeichnungen für ein dort abgebildetes Foto hingewiesen. Ferner wurden (anhand von Lightroom) einige grafische Linien gezeigt, die die Möglichkeiten des Bildaufbaues- und/oder Gestaltung vermitteln sollten: so z.B. die Drittelregel, der goldenen Schnitt, Dreiecksanordnungen im Bild, Diagonalen im Bild etc. Es wurde betont, das die Bildgestaltung eine andere Qualität bekommt, wenn der Fotograf diese Möglichkeiten gestalterisch bedenkt. Kein Dogma, aber eine wichtige Möglichkeit.

Es gab dann noch für „SchwarzWeiss-Fotos“ folgenden Tipp: Immer in Farbe (und nach Möglichkeit im RAW-Format) zu fotografieren um den gesamten Tonwertumfang einzufangen. An manchen Kameras kann man verschiedene Motiveinstellungen vornehmen, u. A. die Einstellung „Monochrom“. Stellt man dies ein, dann erscheint das Bild auf dem Kameramonitor in „Schwarz-Weiss“ und man kann sofort eine Beurteilung des Bildes in Schwarz-Weiß abgeben; das eigentliche Foto wird in Farbe auf der Speicherkarte gespeichert.

Karl bot an, in nächster Zeit mal wieder einen „Lightroom-Workshop“ durchzuführen. Da dies auf Interesse stieß wurde hierzu als Termin Sonntag, 30.10.16 – 17:00 Uhr bei Karl vereinbart.

Im Weiteren berichteten H. und R. über den Besuch bei der Siegerehrung des „Bremer Fotomarathons“! Sie stellten fest, dass es sich wohl auch für uns lohnen würde, den nächsten „Fotomarathon“ zu besuchen, da es sehr interessante Aufgabenstellungen für ein bestimmtes Foto-Thema gab. Wir zogen u. A. den Schluss daraus, auch selber mal etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen!

Abschließend teilte K. noch mit, dass er sich am kommenden Wochenende in Ströhen (beim Lokschuppen) in der Nähe von Diepholz aufhält, um Kraniche zu fotografieren. Für Sonntag, den 23.10. ab 11:00 Uhr würde er eine Führung zu den Kranichen machen! Wenn jemand mit einem Auto kommen kann, findet es statt.

Weitere Termine: „Beleuchtetes Weserwehr“ – Sonntag, 23.10.16 um 19:00 Uhr. Unser Treffen für November findet am Dienstag, 5.11.16 um 19:30 – wie immer – im Paganini statt.

20.10.16 – KR

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