Bericht über unser Treffen im Februar 2016

zu diesem Treffen hatten sich 10 Personen eingefunden. Zwei – eine Frau u. ein Mann – sind neu hinzu gestoßen, was immer mit großem Wohlwollen begleitet wird; sie bekamen quasi „ständige Ovationen“ – und dies ist Anlass genug, sie auch hier noch einmal herzlich willkommen zu heißen. Und wer einmal bei uns anwesend war kommt natürlich immer wieder, was denn sonst!
Nachdem der Beifall abgeklungen war, wandten wir uns wieder ernsthaften Themen zu.

„Funkenschlagen“ war unser Hauptthema. Hierzu ein Wort der Erläuterung:
Also zum „Funkenschlagen“ benötigt man folgende Utensilien: einen Schneebesen (darf ruhig recht groß sein), eine an diesem Schneebesen befestigte Leine aus Metall, (z.B. eine Kette) die ca. 80 bis 120 cm lang sein sollte, je nach dem wie groß der „Funkenschläger“ ist und Stahlwolle der Größe 0,0 (dies ist wichtig, da diese Wolle am besten abbrennt). Dann sucht man sich einen sicheren Platz (von leicht brennbaren Gegenständen entfernt) und dort einen Platz, der markiert werden sollte. Da Funkenschlagen am wirkungsvollsten im Dunkeln vonstatten gehen sollte, muss auf jeden Fall eine Taschenlampe mit. Sie wird benötigt, damit man vom markierten Platz aus, mit dem Autofokus scharf stellen kann. Alles weitere findet im manuellen Modus statt. Eine mögliche Einstellung (es gibt sicher andere) ist: Objektiv 35mm, Blende 8 bis 13, Zeit, je nachdem 10 bis 30 Sekunden. Es werden sicher gute Ergebnisse dabei sein.

An Fotoapparatur muss dies dabei sein:

Kamera u. Objektiv (Weitwinkel bis hin zu leichtem Tele scheint sinnvoll)
Fernauslöser macht ebenfalls Sinn
wenn keiner da ist, kann man auch den Selbstauslöser dazu nutzen
Filter etc. ist möglich aber nicht unbedingt notwendig
ganz wichtig: ein STATIV
wer hat, sollte seine Stirnlampe mitbringen, da es manchmal schwierig ist die Einstellungen an der Kamera richtig zu erkennen

Wenn dann alle und alles bereit sind/ist, dann zündet der Funkenschläger die Stahlwolle mit dem Feuerzeug an und fängt sofort (ganz wichtig sofort) an, die brennende Stahlwolle flott durch die Luft zu schleudern. Dabei einsteht ein Lichtkreis direkt am Schneebesen und die Fasern der Stahlwolle fliegen funkenschlagend durch die Luft, was eine wunderbare Lichtsituation ergibt, die unbedingt fotografisch eingefangen werden will.
Es fand dazu am 06.02.16 ein „Funkenschlagen“-Treffen statt. Einige Ergebnisse können auf dieser Seite besichtigt werden.

Ferner haben wir uns noch eine ganze Reihe von Karnevalsfotos angesehen. Es waren ganz ausgezeichnete Bilder dabei. Die Dame F. hatte – als Neuling bei uns – sogar einen Stick mit Bildern dabei, die ebenfalls angesehen wurden. Dass ein Neuling von sich aus beim ersten Erscheinen eigene Bilder mitbringt, das hatten wir bisher auch noch nicht. Meist fand dies erst nach erstem Beschnüffeln statt. Hut ab!

Eine zeitlang befassten wir uns dann noch mit unserer Internetseite. Sie wird dahin verändert, dass es Leuten, die erstmals auf dieser landen, ganz leicht fallen sollte, sich dort zurechtzufinden und der Anreiz der Betrachtung unserer Seite erhöht wird. Ich glaube dies ist mit dem jetzigen Zustand schon erreicht. Wunderbar Torsten, wenn wir dich nicht hätten…

Selbiger gab dann noch Hinweise zur sich jetzt langsam entwickelnden Frühlingsnatur, wie z.B. dass sich die Reiherkolonie in der „Wolfskuhle“ (es gibt auch eine kleine Kolonie in Strom gegenüber dem Storchennest) langsam formiert und das im Laufe des März sich – an gleicher Stelle – die Buschwindröschen großflächig ausdehnen; beides herrliche Fotomotive für alle die ein Auge für die Natur haben. Wir werden sicher dort anzutreffen sein.
Von ihm kam auch der Vorschlag, wie es wäre, wenn wir mal ein gemeinsames Fotowochenende verbringen würden. Dies stieß auf einhellige Zustimmung, jedoch war schnell klar, es wird nicht einfach alle unter einen Terminhut zu bringen. Aber dennoch soll es versucht werden. Folgende Zeiträume wurde im Augenblick festgehalten: Mitte bis Ende Mai oder um den September herum.
Als Ziel schlug er vor: Den „deutschen Grandcanyon“ einmal zu besuchen. Betretenes Schweigen! Davon hatte noch keiner etwas gehört. Nach einigen Erläuterungen, das dieser sich im Bodetal in der Nähe des Ortes Thale befindet, wurde es auch nicht wesentlich besser. Aber alle waren guter Dinge und ich glaube wir werden es machen. Wenn der nachfolgende link funktioniert: Dort liegt das Bodetal und Thale… https://www.google.de/maps/place/Bodetal+Therme+Thale/@51.6744914,11.2520498,10z/data=!4m2!3m1!1s0x47a5a41b8ef7d8d1:0x204dfd416c3fced0

Wir haben noch kurz das Thema Stacking angerissen; dies wird aber sicher nochmal auf einem unserer Treffen vertieft werden. Sollten wir uns für das nächstes Mal überlegen!!

Das Märztreffen findet am 15.03.16 wie immer im Paganini statt.

Bremen, 17.02.16 – KR

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